Problem-Ansätze erkennen

Liegen bei Menschen mit Diabetes, Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen vor, haben sie ein besonders hohes Risiko, einen diabetischen Fuß zu bekommen. Im folgenden hat der Verband Deutscher Podologen (medizinischer Fußpfleger) Symptome zusammengestellt, die auf derartige Störungen und Schädigungen hinweisen.

Hinweise auf Nervenschädigungen der Haut:

 
rosig, warm, trocken, eventuell rissig, starke Verhornungsneigung, Druckstellen, Hornhaut und Schwielen

Fußveränderungen:

Gelenkschwellungen, Neigung zu Krallenzehen und Verbreiterung des Fußes

Gefühlsveränderungen:

 
Taubheitsgefühl, Missempfindungen z.B. auf Wärme und Kälte, Schmerzen in Ruhe - meistens in der Nacht, brennender Schmerz, vermindertes Schmerzempfinden

Hinweise auf Durchblutungsstörungen Haut: dünn, pergamentartig, blass oder bläulich verfärbt, kalte Füsse Schmerzen wie:

*  Wadenschmerzen oder -krämpfe beim Liegen und vorwiegend beim Gehen: Linderung durch Stehenbleiben

*  Schmerzen im Liegen - Linderung durch Heraushängen der Füße aus dem Bett

*  Wunden, Verletzungen die schlecht heilen

*  Druckstellenschmerzen

 

Häufig liegen Nervenstörungen und Durchblutungsstörungen gemeinsam vor!

 

 

Bei  diabetischem Fußsyndrom im Wagner Stadium 0, besteht bei ärztlicher Indikation, die Möglichkeit der Behandlung durch eine Heilmittelverordnung.